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Hallo liebe Beagle-Freunde,
wie schon in meiner Vorstellung geschrieben, leidet meine Toller-Hündin mit elf Monaten an SRMA, deshalb bin ich auf dieses Forum gestossen. Oder besser gesagt, es ist irgendwie kompliziert. Von Anfang an:
Montag vor zwei Wochen: Vormittag Vorführung der Rettungshundestaffel in einer Schule. Nachmittags hat meine Kleine viel geschlafen, was ich auf den Streß am vormittag geschoben habe, das einzige, was auffällig war, war das ständige Gähnen und Kopfschütteln.
Dienstag wollte sie dann keine Treppen mehr steigen, nicht mehr ins Auto springen, und abend den nicht mehr nach unten beugen, um ein Leckerchen aufzuheben. Bin dann bei uns zum Tierarzt, der ihr Rimadyl spritzte.
Mittwoch war vormittag alles ok, wegen dem Schmerzmittel, als das nachließ, kam es noch schlimmer, sie lag nur noch apathisch rum, hatte Fieber.
Donnerstag ganz in der Früh nach München in die Uniklinik nach München. Sie mußte dort bleiben, Verdacht auf SRMA.
Freitag Liquorpunktion und MRT. Im Blutbild 19000/ul Leukozytose, sonst unauffällig. Im MRT fragliche meningeale Kontrasmittelaufnahme in der Subtraktionssequenz. Liquor unauffällig (Bericht vom 25.06.2010).
Wochenende war ok, sie bekam Antibiotikum und Schmerzmittel.
Montag hab ich mit München telefoniert, Toxoplasmose und Neosporose Antikörper negativ, ANA negativ, IgA steht noch aus.
Dienstag kam der Befund der Pahologie in München, "der untersuchte Liquor enthält mittelgradig vermehrt kleine und große Lymphozyten sowie Monozyten, mittelgradige mononukleäre Pleozytose"
Nachdem ich dann endlich am Donnerstag (!) jemanden an der Leitung hatte, hieß es Therapieplan bekommt mein Tierarzt und ich, da aber momentnan keine Zeit wäre, würde ich am Freitag angerufen! Antibiotikum weglassen, Schmerzmittel herabsetzen, im Falle eines Rückfalls bekäme mein Hausarzt den Therapieplan.
Freitag meldete sich natürlich keiner, den ich wegen den 2 unterschiedlichen Befunden hätte fragen können.
Samstag kommt dann der Therapieplan für mich und meinen Tierarzt. Da steht nach wie vor: Liquor unauffällig, Sollten die Symptome schlimmer werden, sollte das weitere Vorgehen besprochen werden. Es müsste dann eine nochmale Punktion von Liquor und gegebenfalls der Gelenke oder eine versuchsweise Cortisontherapie besprochen werden...
Morgen werde ich da nochmal anrufen, und mich nicht abwimmeln lassen, das kann doch wohl nicht sein, ich will eine anständige Diagnose (eine einzige), und dannach abgestimmt einen Therapieplan für eine Cortisonbehandlung!
Das kann doch wohl nicht wahr sein? Ich bin extra nach München (2 1/2 Stunden Autofahrt einfach) gefahren, um eine sichere Diagnose zu haben, und dann sowas? Evtl. Cortisontherapie? Und die wissen nicht mal um den Befund der Pathologie? Das kann doch wohl nicht sein... Da erkennt man die SRMA frühzeitig, hätte gute Heilungschancen, und dann wollen sie die Cortisontherapie rauszögern? Das kann doch gar nicht sein... Bitte, was meint ihr dazu? Und was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Liebe, besorgte Grüße,
Silvia mit Daemon und Shania
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