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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 389 mal aufgerufen
 Brennpunkt - Beaglegesundheit!!!
Jutze

07.06.2010 14:45
Ich bräuchte mal Rat von Beagle-Pain Betroffenen Zitat · antworten

Hallo,

Wie vielleicht einige von euch schon wissen leidet unsere Emma auch an Beagle-Pain. Dank dieses Forums hier und der schnellen professionellen Hilfe der Klinik in Hannover konnten wir ihr gott sei dank schnell helfen. Ausgebrochen ist die Krankheit letztes Jahr Ende September. Wir haben ihr dann bis Februar tgl. 10mg cortison gegeben und dann ganz langsam, noch langsamer als von der Tierklinik vorgeschlagen ausgeschlichen und nun ist sie seit 2 Monaten cortisonfrei und so agil, echt unglaublich!!
Auf anraten der Tierklinik hatten wir 1 Monat nach Diagnosestellung nocheinmal eine Liquorpunktion durchführen lassen, die Emma nicht besonders gut vertragen hat. Abends zeigte sie wieder heftigste Symptome, zittern am ganzen Körper, komische Haltung, sie konnte sich nicht mehr hinlegen und nirgends hochspringen... weshalb wir dann auch auf weitere Kontroll-Punktionen verzichtet haben.
Sonst hatten wir jetzt in der ganzen Zeit überhaupt keine Erkrankungen also nicht mal geringste Anzeichen und man achtet ja schon ziemlich genau auf Symptome (außer wenn Emma ca. 300gr Hefeteig erbeutet, danach noch 1/2 Liter Wasser trinkt und dann freiwillig 2!! Mahlzeiten auslässt, weil sie so Bauchweh hat...)
Nun meine Frage, eigentlich hätten wir Emma schon anfang des Jahres wieder impfen lassen müssen, haben wir natürlich nicht gemacht, aber da jetzt alles wieder in Ordnung zu sein scheint überlege ich natürlich ob man das dann jetzt wieder wagen könnte?? Was meint ihr und wie habt ihr das gehandhabt??
Und wie sieht es mit der Kastration aus? Wir wollten das eigentlich schon letztes Jahr machen, aber dann kam uns die Krankheit dazwischen, bzw. wär sie dann mit Sicherheit aufgetreten nehm ich mal an. Jetzt war Emma wieder läufig, auch alles ganz normal und unkompliziert, nur Stress bedeutet das ja für die Hündin schon immer... Was meint ihr dazu, bzw. was haben euch die Tierärzte geraten?? Ist das Risiko für einen neuen Schub bei einer Kastration zu hoch??

Vielen Dank schon mal für euren Rat!!

Ganz liebe Grüße
Jutta & Emma

helledi Offline

Aktiv-Beagler

Beiträge: 360
Punkte: 360


07.06.2010 14:55
#2 RE: Ich bräuchte mal Rat von Beagle-Pain Betroffenen Zitat · antworten

Hallo Jutta,

ich habe eigentlich das gleiche Problem. Edi ist seit Ende April cortifrei und wir müssen im Juni impfen.
Ich werde es auch machen. Sein Zustand ist gut und stabil.
Bei seim ersten Anfall vor 2 Jahren war das auch so und ich habe ihn impfen lassen und auch entwurmen.
Einige hier, wie z.B. Luna von Ramona kommen vom Corti nicht weg und lassen weder impfen noch chemisch (nur pflanzlich) entwurmen.
Ich würde, sofern Du wirklich das Gefühl hast, daß es ihr richtig gut geht, den Versuch wagen. Aber das ist wirklich nur meine persönliche Meinung mit meinen Erfahrungen.
Zur Kastration kann ich Dir leider nichts sagen, allerdings würde ich hier wenigstens noch ein halbes Jahr warten.

Hast Du mal mit Deinem TA gesprochen?

LG von Helke & Edi

Mumpitz

08.06.2010 18:18
#3 RE: Ich bräuchte mal Rat von Beagle-Pain Betroffenen Zitat · antworten

Hallo Ihr Lieben,

wie wäre es, wenn Du nicht sicher bist, ob Du impfen sollst.
Wenn Du mal bei Deinem Tierarzt Deine bedenken anbringst und Ihr erst einmal
via Blutprobe kontrolliert, wie hoch der Antikörpertiter bez. der Erreger ist, gegen die geimpft werden soll.
Wir haben in Deutschland keine Impfpflicht, daher haben wir die Möglichkeit zu wählen.
...und gerade bei einem von "Beagle-Pain" betroffen Tier würde ich sehr genau überlegen, wie ich agiere.

Gruß

Bianka

Mumpitz

08.06.2010 18:19
#4 RE: Ich bräuchte mal Rat von Beagle-Pain Betroffenen Zitat · antworten

...und wenn die Titer hoch genug sind. Wozu dann noch impfen?

Nuffi Offline

Welpe

Beiträge: 12
Punkte: 12


10.06.2010 15:59
#5 RE: Ich bräuchte mal Rat von Beagle-Pain Betroffenen Zitat · antworten

Hallo Jutta,

ich würde an deiner Stelle mit der Tierklinik Hannover sprechen,zwecks Impfen.Ihr habt sie dort behandeln lassen und die können euch am bessten mit eurem Problem helfen.Sicher gibt es bei uns keine Impfpflicht,aber ich würde es trotzdem machen,da man nie sicher sein kann,was sie sich einfängt.Iss meine Meinung.
Aber warum willst du sie kastrieren lassen?

LG Sandra

Hilderlein Offline

Profi-Beagler

Beiträge: 1.863
Punkte: 1.865

11.06.2010 09:02
#6 RE: Ich bräuchte mal Rat von Beagle-Pain Betroffenen Zitat · antworten

Hallo Sandra,

uns wurde damals in der Klinik auch empfohlen Luna, so wie es geht, kastrieren zu lassen.
Die Belastung wäre zu groß, die eventuellen Komplikationen, wie z. B. Entzündungen, Scheinschwangerschaften usw.. Dabei ist das Risiko eines Rückfalls noch stärker.
Man darf dabei aber auch nicht vergessen, ob man das Risiko einer Kastration wirklich eingehen möchte mit einem Beagle`chen, der bis vor kurzem noch sehr krank war, mir persönlich wäre es zu riskant.

Liebe Grüße
Ramona und Luna

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