Ich würde allen Betroffenen empfehlen einen Therapieplan zu erstellen. Ich habe das beim ersten Anfall/Behandlung nicht gemacht und konnte den Krankheitsverlauf auch somit nie wieder richtig nachvollziehen.
Unser Plan sieht so aus:
Datum Krankheitsanzeichen (z. B. Zittern, steifer Gang, steifer Hals) Behandlung (was wird in welcher Dosis gegeben - Fiebermittel, Prednisolon (wieviel mg/Tag) usw. Erfolg (wie wirkt sich was aus - großer Durst usw.) Gewicht
Ich würde allen Betroffenen empfehlen einen Therapieplan zu erstellen. Ich habe das beim ersten Anfall/Behandlung nicht gemacht und konnte den Krankheitsverlauf auch somit nie wieder richtig nachvollziehen.
Unser Plan sieht so aus:
Datum Krankheitsanzeichen (z. B. Zittern, steifer Gang, steifer Hals) Behandlung (was wird in welcher Dosis gegeben - Fiebermittel, Prednisolon (wieviel mg/Tag) usw. Erfolg (wie wirkt sich was aus - großer Durst usw.) Gewicht
LG Helke & Edi
Hallo,
wir haben auch so einen Plan erstellt und führen ihn gewissenhaft weiter, da kommt alles hinein, bis hin zu einer Zecke, damals noch Wurmkuren, Futterumstellungen usw. Auch immer wieder mal die Körpertemperatur messen und eintragen. Später eventuell auch eine Gewichtsangabe, immer wieder wiegen, damit ihr schnell reagieren könnt, wenn sie zunimmt. Durch das Kortison bekommt sie auch mehr Hunger. Aber zunächst muss Loona schmerzfrei werden, das ist das Wichtigste.
wir drücken Dir natürlich auch alle Daumen und Pfoten, dass es Deiner Kleinen bald wieder besser geht.
Leider ist es wirklich so, dass viele Tierärzte diese Krankheit noch nicht so genau kennen und diagnostizieren können. Ich hoffe die Tips, von auch Betroffenen aus dem Forum, können Dir und auch dem TA helfen.
es entsetzt uns immer wieder, wieviel wenig Qualifiziertes von manchem TA kommt. Von einem Cortison-Präparat, dessen Wirkung wochenlang anhält, hat wohl außer diesem TA noch keiner gehört. Dabei ist das schnelle Handeln unabdingbar, damit die Folgeschäden (neurol. Ausfälle) so gering wie möglich sind oder ganz verhindert werden. Unsere TA in der Tierklinik war noch nicht lange weg vom Studium und hat SRMA sofort an den ausgeprägten Symptomen erkannt. Sie hat unseren Benny über nacht zur Kontrolle in der Klinik behalten, ihn an einen Schmerzmittel-Tropf gehangen, zusätzlich Antibiotika, Prednisolon und ein Magen- mittel gegeben. Am nächsten Morgen haben wir einen Beagle zurückbekommen, der schmerzfrei und auch sonst unauffällig war. Von einer Liquor-Untersuchung hat sie Abstand genommen, weil 1. das Blutbild eindeutig und 2. Benny erst 1/2 Jahr alt war. Ihrer Meinung nach ist eine Punktion mit Vollnarkose und eventuellen Folgeschäden in dem Alter viel zu gefährlich, zumal die Diagnose ja bereits feststand. 1 Woche später sind wir mit Benny in Urlaub an die Ostsee gefahren mit einem ausführlichen Arztbrief für alle Eventualitäten versehen, aber wir mussten keinen Gebrauch davon machen. Heute erhält Benny jeden Morgen 10mg Prednisolon (1/2 PredniHexal 20mg). Wir sind mit diesem Medikament mehr als gut bedient und haben auch immer etwas in Hinterhand, um auf eventuelle Verschlechterungen reagieren zu können. Die ständigen Versuche, diese Dosis zu reduzieren, haben wir aufgegeben, weil Benny dann sofort mit Fieber und Schmerzen reagiert. Leider ist unser Benny etwas zu schwer für seine Größe, z.Zt. 21,5 kg bei 42cm Schulterhöhe. Der Tierarzt ist damit mehr als zufrieden. Das bedeutet aber auch, dass wir ständig nach fettreduzierten Hundefutter und auch Leckerlis schauen. Sehr geholfen hat uns dabei Ramona (Hilderlein), die uns ein wahres Schatz-Paket mit unendlich vielen verschiedenen Leckereien (immer mit Namen und Hersteller versehen) zum Probieren für Benny geschickt hat.
Hoffentlich geht es Eurer süßen Maus bald wieder besser. Wir drücken ganz fest die Daumen.
ich wollte nur mal kurz Bericht erstatten und Euch mitteilen, dass es Loona wesentlich besser geht. Heute morgen habe ich Ihr Ihre Halskrause abgenommen, mit sehr viel Angst verbunden weil sie immer noch von Zeit zu Zeit schmerzhaft quietscht. Aber zu meiner Freude muss ich feststellen, dass sie jetzt noch munterer ist. Sie jagt inzwischen wieder unseren Kater und ich kann euch nicht sagen, wie froh ich darüber war (hätt ich auch nie geglaubt, das mal zu behaupten) Ich werde dennoch morgen den TA aufsuchen, um mit ihm über die Zugabe von Kortison in Tablettenform zu reden. Danke für all die lieben Ratschläge, die ihr mir gegeben habt. Und gute Besserung für Hunde und Frauchen/Herrchen, die gerade mal wieder Krankheit und Sorgen ertragen müssen.
es freut mich sehr, daß es der Kleinen jetzt besser geht. Mach Dir keine Sorgen, das wird schon wieder. Du wirst auch bei der weiteren Gabe von Cortison Wesensveränderungen feststellen. Gerade in der Hochdosierung sind die Hunde schnell schlapp und schlafen viel - das ist kein Grund zu Besorgnis. Beobachte Deinen Hund genau. Anzeichen wie Zittern lassen auf Fieber schließen (so ist es wenigstens bei uns). Auch wird vermehrter Durst und damit verbunden vermehrtes Pieselbedürfnis auftreten. Wir haben, solange Edi noch Schmerzen hatte, grundsätzlich ein Geschirr zum Spazierengehen verwendet. In der Krankheitsphase brauchen die Hunde auch Ruhe, also lieber kleine kurze Ausflüge, statt lange Spaziergänge. Aber Du wirst selbser sehen, daß es langsam vorwärts geht.
Bitte berichte weiter, wie es der Kleinen geht und wie die Therapie fortgeführt wird. Wenn Du noch Fragen zum Therapieplan hast - nur zu - wir helfen Dir gern weiter.
Wir drücken weiterhin die Daumen und wünschen Euch von Herzen einen schnellen Erfolg und gute Besserung (auch für das Frauchen, weil ich weiß, wie Du jetzt mitleidest).
scheinbar soll ich mit meiner Loona kein Glück haben.
Das Beagle Pain Syndrom haben wir jetzt einigermaßen im Griff. Loona hat lange Zeit Cortison bekommen und wir sind mom dabei, prednisolon ausschleichen zu lassen. Seit ein paar Wochen ist sie eine richtig lebenslustige Beagledame geworden, wohl etwas sehr rundlich aber ok ... alles im grünen Bereich. Leider konnten wir sie aufgrund der Cortisongabe noch immer nicht ausreichend impfen lassen. Ich hatte es wohl angesprochen, aber der TA hat davon abgeraten.
Gestern bekam Loona plötzlich Durchfall und heute Nacht begann sie mit Erbrechen. Als ich heute morgen aufwachte, lag sie in ihrem Urin, bewegte sich nicht mehr und krampfte am ganzen Körper. Ich hab sie sofort in die Klinik gebracht, wo sie auch direkt an Infusionen kam. Heute Abend dann die niederschmetternde Diagnose: Loona hat Parvo. Ihr fehlte eben die Impfung dagegen. Ich hab das ganze Internet durchkämmt und überall liest man nur, verhältnismäßig geringe Überlebenschancen. Ich bin so verzweifelt. Hab ich tatsächlich um sie gekämpft um sie jetzt zu verlieren? Sie liegt wieder alleine in der Klinik auf Isolierstation, bekommt per Infusionen Plasma, Antibiotika und Schmerzmittel.
Drückt mir alle die Daumen, damit ich endlich die Zeit mit meiner Loona geniessen kann.