Nachdem Edi nun 2 Jahre symtomfrei war, haben wir nun offensichtlich einen Rückfall. Seit Dienstag quäult er sich mit Fieber und Schüttelfrost rum. Wir waren täglich beim TA, obwohl das für alle Beteiligten eine Turtur ist, da Edi sich trotz 40° Fieber sehr zur Wehr setzt. Trotz Fiebermittel und AB kam das Fieber immer wieder. Wie oft habe ich in den letzten Tagen gesagt: Ab morgen wird es besser und morgen war es nie besser?
Letzte Nacht ließ er sich schon nicht den Kopf beiseite schieben. Die Nacht hat er gezittert und krampfte ständig. Seit 4.00 Uhr bin ich auf den Beinen und umsorge meinen Edi. Ich hatte überlegt, die TÄ zu dieser Zeit aus dem Bett zu holen oder in die 65 km entfernte Tierklinik zu fahren. Leider ist ja BP nicht so bekannt, so daß ich bei meiner TÄ eigentlich in den besten Händen bin. Nachdem er sich im Laufe der Zeit etwas beruhigt hat, habe ich mich entschlossen, zu warten und dann zur TÄ zu fahren, die ihn schon seit dem Welpenalter betreut. Sein Gang war steif, er konnte kaum laufen, der Kopf gesenkt, der Rücken krumm. Genau diese Symtome kennen wir ja, wie viele andere hier auch. Edi bekam bei der TÄ Fiebermittel und AB. Jetzt sind 5 Stunden um und das Fiebermittel verliert seine Wirkung, jetzt muß das Cortison gegeben werden. Edi nimmt unter Fieber kein Futter, kein Wasser und läßt sich nichts einflößen. Aber ich hatte Glück und ich habe jetzt das Kortison (30 mg) in den Edi gebracht.
Warum erzähle ich Euch das? Zuspruch habe ich eigentlich genug - danke Ihr lieben Freunde aus Hochkirch, Hönow und Hamburg. Wenn man wie ich stundenlang hilflos und weinend vor seinem Hund sitzt, der zittert, röchelt und bei jeder Bewegung winselt, wird einem klar, daß das Wichtigste an unseren Hunden die Gesundheit ist. Wir nehmen das oft allzu selbstverständlich hin. Es wird in diesem Moment völlig egal, ob der leinenführig ist, freundlich zu Artgenossen und sich brav im Haus verhält. Ich würde mich gern durch Gegend ziehen lassen, mich vor jedem Hundebesitzer entschuldigen, wenn meiner wieder bellt, mir alle 3 Jahre einen neuen Teppich kaufen, wenn nur mein kleiner Schatz gesund bliebe. Diejenigen von Euch, die chronisch kranke Hunde haben, werden das jetzt verstehen können und sicherlich vor dem PC sitzen und nicken. Andere werden denken: Die spinnt doch. Erziehung ist genauso wichtig! Mir nützt der besterzogenste Hund nichts, wenn er krank ist und ich nicht weiß, ob er die Krankheit übersteht.
Ich wünsche allen, die dieses Gefühl kennen, daß Eure Hunde gesund werden und allen anderen, daß Ihr dieses Gefühl nie haben müßt.
Hallochen, wir wünschen Edi gute Besserung und hoffentlich geht es Ihm bald besser.Ich kenne diese Krankheit nicht und ich muss sagen, unsere Hunde waren noch nicht ernsthaft krank.Also alles Gute für euch.LG. Cerry und ihre Fellnasen Fiby und Gina
oh nein...das sind immer die Beiträge, die man am liebsten nie lesen möchte... Wir wünschen Edi ganz schnell gute Besserung und Dir die nötige Kraft, diese Zeit durchzustehen. Es tröstet zwar nicht, aber Deine Erfahrung mit der Krankheit hilft sicher, auch wenn es die Situation nicht weniger schlimm macht. Wir denken an Euch!
Wir sind mit unseren Gedanken immer bei Euch beiden und drücken Euch ganz doll. Du hast mit dem was Du geschrieben hast so recht und jeder der Deinen Beitrag liesst sollte sich dessen bewußt werden: Nichts ist wichtiger als die Gesundheit von der Fellnase an seiner Seite. Dieses Gefühl von Hilflosigkeit und Verzweiflung seinen vierbeinigen Freund so leiden zu sehen sprengt einem das Herz und man hat das Gefühl man bekommt keine Luft mehr. Ihr schafft das Ihr zwei und denk dran bin immer für Dich da. Würden keine 6 Stunden fahrt zwischen uns liegen wir wären schon längst bei Euch. Wir drücken Euch ganz fest alles wird gut werden Du wirst es sehen.
Deine Jeannine und Shanti die ganz fest an Ihr kleines Brüderchen denkt
ich hatte gehofft das es doch bitte nur eine Starke Erkältung ist. Liebe Helke fühle dich mal gedrückt. Aber auch der Edi soll sich von uns gedrückt fühlen. Ganz vorsichtig natürlich.
Warum du das schreibst, weil du was schlimmes loswerden möchtest. Hilfe brauchst und eigentlich damit nicht allein sein möchtest.
Wir aber sind alle soooo weit weg und können dir nur zustimmen und schriftlich Hilfe anbieten. Ja was hilft uns ein super gut erzogener Hund, ein perfekt hörender Hund , aufs Kommande reagierender Hund, wenn er dann so krank ist.
NICHTS GAR NICHTS.
Er spielt nicht , tobt nicht, bringt uns nicht zum lachen, was soll es dann das gute Hören ---- die gute Erziehung.
Ja, Erziehung sollte ein Hund haben, nichts desto trotz. Aber Gesund sollte er auch sein.
So ich schwiege nun und werde ganz doll an euch denken.
auch von die besten Wünsche an Euch...ich hoffe es geht dem Schnüffel bald wieder gut und du hast verdammt Recht. Auf die Erziehung ist immer gepfiffen, wenn der Hund krank ist.
Wenn ich noch was fragen darf? Bei BeaglePain gibt man doch Cortison bzw. Prednisolon - bekommt man da nicht ein Notfall Päckchen falls es wieder losgeht? Vielleicht würde man sich da nicht ganz so hilflos fühlen wenn es nachts oder am WE losgeht?
Liebe Helke, wir fühlen mit euch, wir reden mit euch, wir leiden mit euch, aber wir lachen auch mit euch!! Genau dieser Zusammenhalt gibt uns immer wieder die Kraft an das Positive zu denken, neuen Mut zu schöpfen. Wir wissen genau, was du sagen möchtest, erleben es auch immer wieder. Erst gestern meinte Phil, egal wie Luna hier über den Weg schnuffelt, von rechts nach links und wieder zurück, wir danken unseren TÄ, dass wir sie überhaupt noch haben und freuen uns auch, dass wir selbst immer wieder durch unsere Liebe zu Luna die Kraft haben weiterhin an sie zu glauben. Edi ist uns so sehr ans Herz gewachsen, wie du auch, wir wünschen euch alles Gute und auch wir sind immer für euch da!
@ Cori Ich weiß, wie du das meinst, aber wenn man dann so seinen geliebten Hund leiden sieht, glaub mir, dann sind alle Erfahrungen wie weg, man sucht dann den Erfahrungsaustausch mit Betroffenen und freut sich über jedes Wort auch von Menschen, die so eine Situation glücklicherweise nicht durchleben müssen. Auf diesem Weg sei euch auch Danke gesagt, dass sich hier auf dieser Plattform BP-Betroffene finden können.
@Lotti Bei Edi ist das etwas anders, er war sehr lange beschwerdefrei, die TÄ wie auch Helledi gingen davon aus, dass es überstanden war, es eine Junghunderkrankung ist, die spätestends mit 2 Jahren überstanden ist. Man hat kein Notfallpäckchen daheim, die Dosis, die der Hund dann braucht ist auch individuell verschieden. Wir haben z. B. bereits mehrere Rückfälle erleben müssen, die so arg waren, dass Luna inzwischen bei einem Rückfall 60 mg benötigt und das meist per Spritze, da bei Luna die Rückfälle von jetzt auf gleich so schnell gehen, dass sie nichts mehr annimmt, ein Notfallpäckchen dann sowieso nichts mehr bringt.
also Edi geht es heute schon viel besser. Er kann sich schütteln, ist fieberfrei und frißt auch. Wir werden weiterhin das Cortison geben, da sich ja der Verdacht offensichtlich bestätigt hat.
Tja, was soll ich sagen: Ich dachte auch Edi hat das BP überstanden. Aber vielleicht eben nicht. Sein Krankheitsverlauf war ja bereits in der Anfangsphase anders, als bei den anderen Beagle-Painern hier. Vielleicht war er nie wirklich geheilt, nur seine Rückfallphasen sind eben länger. Edi ist ja schon immer anfällig für Infekte, aber vielleicht sind es gar keine gewesen, sondern eben Rückfälle, die wir aber aufgrund der fehlenden Symtome nicht als BP erkannt haben. Ich hatte auch noch Cortison da, aber wenn man von einer Erkältung ausgeht, gibt man ja nicht Cortison. Ich werde das noch mal mit meiner TÄ besprechen und wie sie es sieht. Tja leider gibt es wenig Erfahrungen mit der Krankheit. Bei den meisten kommt der Rückfall mit der Reduzierung des Cortisons oder mit der Einstellung. Vielleicht dauert es eben bei uns immer länger. Ich weiß es nicht. Auf alle Fälle werde ich zukünftig bei einem Fieberanfall immer BP in Betracht ziehen, auch, wenn er nicht die typischen Symtome wie Steifheit hat.
Natürlich wird der Edi - sobald er wieder gesund ist auch weiterhin "erzogen" werden, aber es ist mir nicht mehr das Wichtigste.
Ich leide mit Luna, wenn sie einen Rückfall hat, ich versuche Ramona aufzubauen, aber eigentlich hatte ich schon vergessen, wie hilflos man selbst in der Situation ist und wie der Hund leidet. Heute weiß ich es wieder.
Viele Dinge nehmen wir als selbstverständlich. Wenn wir schlechte Nachrichten bekommen, dann sind wir zwar betrübt oder verzweifelt, aber sobald sich die Lage nur ein bißchen entspannt,verdrängen wir es oder vergessen wir es ganz schnell wieder. Bis wir dann irgendwann wieder dran erinnert werden. Das liegt wohl in der Natur das Menschen und ist vielleicht auch gut so.
Vielen Dank für die netten Worte. Und denkt immer dran: das Wichtigste ist die Gesundheit beim Mensch und Tier. Das sagt man so oft einfach nur dahin, bis man wieder schmerzlich dran erinnert wird.