Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 26 Antworten
und wurde 6.095 mal aufgerufen
 Brennpunkt - Beaglegesundheit!!!
Seiten 1 | 2 | 3
Jutze

07.12.2009 07:16
#11 RE: Beagle Pain Syndrom Zitat · antworten

Hallo,
oh mann, das scheint ja jetzt wirklich immer mehr Leute zu treffen ...
Unsere Emma hat ja auch Beagle-Pain, mit Cortison alles super, sind jetzt im 3. Monat mit 10mg pro Tag. Diagnostiziert wurde bei uns auch mit einer Liquorpunktion. Diese haben wir dann zu Kontrollzwecken letzten Monat noch einmal wiederholt, mit dem Ergebnis, dass es ihr 1 Tag später wieder schlecht ging, Treppen steigen nicht möglich war und sie ganz heftig diesen Muskeltremor hatte. Der Liquor war unauffällig, allerdings um diese Symptome dann wieder zu beheben, musste ich ihr mehr Cortison geben. Eigentlich würde nun im Januar wieder eine Liquorkontrolle anstehen, das werde ich aber nicht noch einmal machen lassen, da es auch beim letzten Mal schon keine Konsequenz hatte und es ihr danach wieder schlechter ging. Ist ja super stressig für so einen kleinen Hund und die Krankheit kann ja auch durch stress ausgelöst werden... mal sehen, wie wir dann weiter vorgehen...

Liebe Grüße
Jutta

Hilderlein Offline

Profi-Beagler

Beiträge: 1.863
Punkte: 1.865

07.12.2009 08:48
#12 RE: Beagle Pain Syndrom Zitat · antworten

Hallo Jutta,
wir lassen auch keine Liquotuntersuchung mehr machen. Wie du schon schreibst es ist Stress und mit einer Menge Risiken verbunden. Manche TÄ zählen auch "nur" die Leukozyten im Blutbild, sind diese erhöht deutet es wohl auf eine Entzündung hin, sind diese besser geworden wird wieder weiter reduziert.
Was haben sich die TÄ davon versprochen bei Emma mit der Liquoruntersuchung? Bei Verbesserung eine Reduzierung des Kortisons?
Wie macht sich Emma so bei 10 mg? Luna bekommt zur Zeit wieder 7,5 mg. Den Schritt von 10 mg auf 7,5 mg merkten wir schon ziemlich stark, sie ist etwas mobiler, hat zwar mächtig Hunger, aber der Durst ist nicht mehr ganz so arg.

Liebe Grüße
Ramona und Luna

johannes

10.12.2009 10:18
#13 RE: Beagle Pain Syndrom Zitat · antworten

Das Beagle Pain Syndrome oder besser SRMA / steroid responsive Meningitis/Arteriitis bedeutet entzündete Rückenmarkshäute/Blutgefäße. Das ist für den
Hund extrem schmerzhaft, führt aber nicht zum Tod und hat eine gute Prognose je früher das erkannt wird.
Viele Tierärzte besonders in Kliniken sind für die Feststellung durch Liquorpunktion. Aber das Blutbild ist genauso aussagekräftig:
hohe Granulozytenzahl,extrem beschleunigte Blutsenkung. Dieses ist nur ohne Vorbehandlung ersichtlich, da Medikamente Blut und Liquor so verändern,
daß eine genaue Diagnose sehr schwer wird.
Wir haben mit unserem Benny das alles schmerzlich lernen müssen. Jetzt unter Prednisolon ist alles o.k. und er kann ein ganz normales Hundeleben
führen.

Hilderlein Offline

Profi-Beagler

Beiträge: 1.863
Punkte: 1.865

10.12.2009 10:54
#14 RE: Beagle Pain Syndrom Zitat · antworten

Hallo Johannes,
bei uns war der Verlauf schwieriger und Luna kann kein ganz normales Hundeleben führen, aber wenn man sich damit arrangiert ist es trotzdem ein schönes Hundeleben, eben mit einigen Einschränkungen.
Ich würde gern mehr über euch erfahren, da ich in der Box oben las, dass Benny im LK Bautzen lebt. Wir auch

Liebe Grüße
Ramona und Luna

johannes

11.12.2009 06:29
#15 RE: Beagle Pain Syndrom Zitat · antworten

Hallo Hilderlein,
da wir eh keinen Jagdhund draus machen wollten, sehen wir das alles nicht so verbissen. Und so wie man auch keine Kinder zu Versuchskaninchen machen läßt,
halten wir es auch mit Benny. Wenn man die Rechnungshöhe einiger Tierkliniken im Falle Beagle Pain Syndrome sieht, ist Vorsicht wohl mehr als angebracht.
Zudem gibt es im Internet genügend Doktorarbeiten zum Thema, und da ist es schon schlimm genug, wenn Laborbeagle bis zum geht nicht mehr für solche
Untersuchungen herhalten müssen.
Es tut uns sehr leid, daß sich bei Eurer Luna der Verlauf schwieriger gestaltet hat. Wir wünschen Eurer Luna und allen anderen Hunden mit SRMA von Herzen
alles Gute.

Hilderlein Offline

Profi-Beagler

Beiträge: 1.863
Punkte: 1.865

11.12.2009 08:54
#16 RE: Beagle Pain Syndrom Zitat · antworten

Zitat von johannes
Hallo Hilderlein,
... Wenn man die Rechnungshöhe einiger Tierkliniken im Falle Beagle Pain Syndrome sieht, ist Vorsicht wohl mehr als angebracht.
Zudem gibt es im Internet genügend Doktorarbeiten zum Thema, ....


Hallo Johannes,
wenn Luna nicht in der Klinik gewesen wäre, hätte sie den nächsten Tag nicht überlebt, sie hatte bereits eine rechtsseitige Lähmung, wo auch eine kleine Behinderung nicht vollständig ausgeheilt werden konnte. Die Ärzte in der Tierklinik Steina haben sich mit uns nicht berreichert, das muss ich hier so sagen.
Doktorarbeiten zum Thema? Als Luna vor einem Jahr so heftig daran erkrankte, wussten wir ja gar nicht wonach wir eigentlich suchen, das war das Hauptproblem.
Heute sind wir immer noch bei Prednisolon, nach 4 Rückfällen innerhalb eines Jahres. Ich bin froh, dass ich dann immer sofort in die Klinik kommen kann bei einem Rückfall, da Luna dann nichts mehr annimmt mit 40° Fieber und sie dringend die Kortisonspritze braucht.
Wohl dem, der sofort weiß was sein Hund hat und auf eine Doktorarbeit im Internet vertrauen möchte und damit auch klar kommt. Wir brauchten die Klinik, ich würde es wieder so tun und ich möchte nicht alle über einen Kamm scheren. Wir sind, obwohl sich die Diagnose schwierig bestimmen lies, froh dass man uns dort helfen konnte.
In unserem Fall kann ich nicht von Versuchstieren oder ähnlichem sprechen.

Liebe Grüße
Ramona und Luna

johannes

11.12.2009 10:10
#17 RE: Beagle Pain Syndrom Zitat · antworten

Hallo Hilderlein, wir sind mit unserem todkranken (40,8° Fieber), bei jeder Bewegung schreienden Hund und jeder Menge Panik und dazu noch am Wochenende in die nächste Tierklinik gerast. Eine ganz junge Ärztin, die so aussah, daß man sie beim Alkoholkauf nach dem Ausweis fragen würde, hat Benny gründlichst untersucht. Ihre neueste Erkenntnis aus dem Studium war, daß man möglichst bei so jungen Hunden keine Liquorpunktion machen sollte, wenn das Ergebnis auch mit einer Blutuntersuchung erreicht werden kann.
Er ist eine Nacht dort geblieben, hat Infusionen (Schmerz, Fieber, Cortison, Flüssigkeit) erhalten. Am nächsten Morgen hatten wir unseren Benny nicht mehr unter
den lebenden gewähnt, konnten ihn aber glücklichst nach einer Abschlußuntersuchung und einem ausführlichen Gespräch zur Diagnose einfach mit nach Hause nehmen.
Mitbekommen haben wir Prednisolon, ein Antibiotika sowie Tabletten für den Magen. Haben dann die anfänglich höhere Dosis Predn. langsam auf 10 mg/Tag verringert,
müssen aber bei dieser Höhe zur Zeit bleiben, da jeder Versuch, weiter zu reduzieren zu den bekannten Symptomen führt.
Nun können wir zwar keine anstrengenden Dinge mit ihm unternehmen, empfinden das aber nicht als Einschränkung.
Vielleicht ist es tatsächlich vermessen, wenn ich so eine schnelle und vor allen Dingen auch richtige Diagnose auch von anderen Ärzten erwarte. Aber vielleicht
haben wir mit dieser Ärztin auch einfach nur einen riesigen Glückstreffer gelandet.

Hilderlein Offline

Profi-Beagler

Beiträge: 1.863
Punkte: 1.865

11.12.2009 11:46
#18 RE: Beagle Pain Syndrom Zitat · antworten

Zitat von johannes
... Aber vielleicht haben wir mit dieser Ärztin auch einfach nur einen riesigen Glückstreffer gelandet.



Hallo Johannes,
genau das denke ich.

Unsere Ärzte hatten Luna auch untersucht aber immer erst auf andere Erkrankungen, so verging kostbare Zeit. Das 1. Liqour war unbrauchbar, warum auch immer, so wiederholten sie es ein zweites Mal, leider.
Inzwischen haben sich auch die Ärzte weiter erkundigt, das nehme ich an, der Doc damals nahm auch Kontakt auf zu einem Neurologen.
Helledi mit Edi hatte da auch mehr Glück, ihre TÄ kannte die Erkrankung, hat selbst einen Beagle.
Ich denke zu den heutigen Studien wird es zum Programm gehören. Aber auch in unserer Klinik hat man aus unserem Fall gelernt und jeder weitere an BeaglePain erkrankte Hund wird sicher schneller daraufhin untersucht und behandelt.

Darf ich mal nach genaueren Informationen über die Kortisongabe bei Benny fragen? Wie lange genau welche Dosis? In welcher Klinik ward ihr? Viele Fragen aber sie interessieren mich sehr.
Unsere Reduzierungen waren zu schnell, dieses mal versuchen wir es in einem längeren Zeitraum, eben langsamer zu reduzieren.

Liebe Grüße
Ramona und Luna

johannes

11.12.2009 12:41
#19 RE: Beagle Pain Syndrom Zitat · antworten

Also 10 Tage Antibiotika, 3 Wochen Prednisolon 20 mg, danach 1 Woche 15 mg, seitdem 10 mg, das ist die Dosis von der wir einfach nicht weg kommen.
Da nun bereits der 2. Versuch, auf 5 mg zu reduzieren, gescheitert ist (noch am gleichen Abend Schmerzen Wirbelsäule), lassen wir erst mal alles so
wie es ist. Das ist wahrscheinlich bei derart schneller Reaktion ganz knapp über der Mindestdosis.

Hilderlein Offline

Profi-Beagler

Beiträge: 1.863
Punkte: 1.865

11.12.2009 13:04
#20 RE: Beagle Pain Syndrom Zitat · antworten

Hallo Johannes,
danke für die Infos.

Da reagiert Benny aber auch schnell. Bei Luna passiert das immer erst nach 1 - 2 Wochen Reduzierung, da das Kortison ja noch länger im Körper ist. Eine Reaktion am gleichen Abend ist heftig.
Vielleicht wäre auch hier die Gabe von einer Zwischendosis von 7,5 mg gut. Wir sind auch dazu übergegangen kleinere Schritte und diese längerfristig geben.
Wir haben auch das Problem bei 5 mg gehabt.
Hatte Benny schon mehrere Rückfälle?

Liebe Grüße
Ramona und Luna

Seiten 1 | 2 | 3
 Sprung  


ZooRoyal - Ihr Onlineshop für Tiere Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft! Hunde Tchibo - Jede Woche eine neue Welt!
Tierseiten.net - Links rund um Tiere und Haustiere

Image Hosted by ImageShack.us